In der Druckphase der Papierbecherproduktion werden folgende Kerndateien verwendet vektorbasierte Druck-Quelldateiendie durch eine unterstützende Prozessdokumentation ergänzt werden. Dies gewährleistet Druckpräzision, Farbwiedergabe und Produktionskompatibilität. Im Folgenden sind die spezifischen Dateitypen, Anforderungen und Anwendungsszenarien aufgeführt:

I. Kerndateien für den Druck (obligatorisch, bevorzugt im Vektorformat)
AI (Adobe Illustrator) Format
Das am häufigsten verwendete Standard-Quelldateiformat, das die Bearbeitung von Vektorgrafiken und Text in mehreren Ebenen unterstützt. Es kann direkt für die Plattenherstellung (z. B. CTP-Plattenherstellung) verwendet werden.
Anforderungen: Der gesamte Text muss in Umrisse umgewandelt werden (um zu vermeiden, dass Schriftarten fehlen), alle Elemente (Muster, Text, Volltonfarbenkanäle) müssen geschichtet sein, es gibt keine Auflösungsbeschränkungen (Vektorgrafiken bleiben in jedem Maßstab klar), und die Farbwerte (CMYK-/Sonderfarben) müssen beschriftet sein.
Anwendungsszenarien: Übliche Druckverfahren für Papierbecher wie Offsetdruck, Flexodruck und Tiefdruck. Er eignet sich besonders für komplexe Muster, Markenlogos und mehrfarbige Überdrucke.
EPS-Format
Ein universelles Vektorformat, das mit verschiedenen Druckprogrammen kompatibel ist und als Backup für AI-Dateien dient.
Anforderungen: Text muss ebenfalls in Umrisse umgewandelt werden, Ebeneninformationen müssen beibehalten werden, Farbwerte müssen deutlich gekennzeichnet werden, und eingebettete Bitmaps sollten vermieden werden (liefern Sie hochauflösende Versionen von Bitmaps separat, falls erforderlich).
Anwendungsszenarien: Softwareübergreifender Dateitransfer und Kompatibilität mit Plattenherstellungsanlagen in kleinen Druckereien.
PDF-Format (druckspezifisch, z. B. PDF/X-1a, PDF/X-3)
Ein universelles Lieferformat in der Druckindustrie. Es kann Vektorgrafiken, Bitmaps und Farbprofile kapseln, um Dateibeschädigungen oder Formatfehler zu vermeiden.
Anforderungen: Druckspezifisch auswählen PDF-Standards (keine gewöhnlichen Office-PDFs)Schriftarten einbetten oder Text in Umrisse umwandeln, eine Auflösung von ≥300 dpi (wenn sie Bitmaps enthalten), verwenden Sie den CMYK-Farbmodus und behalten Sie Anschnitt- und Schnittmarken bei.
Anwendungsszenarien: Fernübertragung von Dateien und standardisierter Massendruck. Es ist das standardmäßig akzeptierte Format für die meisten Druckereien.
II. Unterstützende Dateien (Sicherstellung der Druckgenauigkeit)
- Hochauflösende Bitmap-Dateien (optional, bei komplexen Mustern)
Wenn der Entwurf fotografische Bilder oder Farbverlaufstexturen enthält, müssen hochauflösende Bitmap-Dateien in TIFF- oder PSD-Format müssen separat bereitgestellt werden.
Anforderungen: Auflösung ≥300 dpi (Mindestanforderung für den Druck von Papierbechern; eine höhere Auflösung gewährleistet größere Klarheit), CMYK-Farbmodus, tatsächliche Druckgröße (einschließlich Beschnitt) und keine Komprimierung (das JPG-Format dient nur als Referenz und nicht zur Herstellung von Druckplatten).
- Farbige Standarddateien
Pantone-Farbwertdatei: Beim Druck von Sonderfarben (z. B. markenspezifischen Farben) geben Sie die Pantone-Farbnummer an (z. B. Pantone 185C), um Abweichungen beim CMYK-Überdrucken zu vermeiden.
ICC-Farbprofil: Sorgt für Farbkonsistenz zwischen Design und Druck, insbesondere bei hochwertigen Markenbechern.
- Prozess-Dokumentation
Gestanzte Dateien (DXF/DWG-Format): Beschriften Sie die Abmessungen des flachen Layouts des Papierbechers, den Beschnitt (in der Regel 3-5 mm), die Falzlinien (Falten des Becherkörpers, Bodenfalzlinien) und die Stanzpositionen.
Anmerkungen zum Druckprozess: Markieren Sie in der Datei die spezifischen Positionen und Bereiche von Sonderverfahren (z. B. Heißprägung, UV-Lackierung, Laminierung, Prägung/Entprägung).

III. Besondere Anforderungen an Druckdateien für Papierbecher (Wichtige Hinweise)
- Farbmodus
Es muss der CMYK-Modus verwendet werden (beim Druck von Pappbechern wird mit vier Farben überdruckt; der RGB-Modus verursacht Farbabweichungen). Schmuckfarben müssen separat gekennzeichnet werden.
Vermeiden Sie stark gesättigte Farben (verwenden Sie z. B. CMYK=60,40,40,100 für reines Schwarz, um Ungenauigkeiten beim Überdrucken zu vermeiden).
- Positionierung von Text und Mustern
Wichtige Elemente wie Text und Logos müssen mindestens 5 mm von den Schnittmarken entfernt sein (Sicherheitsrand), damit sie beim Stanzen nicht abgeschnitten werden.
Das flache Layout des Pappbechers muss mit der Becherstruktur übereinstimmen (z. B. gerade Seiten, konische Becher). Die Muster müssen die Ausrichtung an der Verbindungsstelle des Becherkörpers berücksichtigen, um Fehlausrichtungen zu vermeiden.
- Beschnitt-Einstellung
Alle Muster müssen 3-5 mm über die Schnittmarken hinausreichen (Anschnitt), um weiße Ränder an den Kanten nach dem Druck zu vermeiden.
IV. Dateipräferenzen für verschiedene Druckverfahren
| Druckverfahren | Empfohlenes Dateiformat | Besondere Anforderungen |
| Flexodruck (Rollendruck, geeignet für die Massenproduktion von Papierbechern) | AI, PDF/X-3 | Text in Umrisse umgewandelt, Schmuckfarbenkanäle getrennt, kompatibel mit der Präzision des Überdrucks im Flexodruck |
| Offsetdruck (Bogendruck, geeignet für hochwertige Papierbecher) | AI, TIFF (mit Bitmaps) | Hochauflösende Bitmaps (≥300 dpi), strenge Farbkalibrierung |
| Tiefdruck (Hochgeschwindigkeits-Massendruck) | EPS, PDF | Vereinfachte Ebenen, Vermeidung komplexer Verläufe (Verläufe sind im Tiefdruck anfällig für Verzerrungen) |
V. Häufige Irrtümer und deren Vermeidung
- Bereitstellung von komprimierten Formaten wie JPG/PNG als Quelldateien → Verursacht Unschärfe und Pixelbildung beim Druck.
- Verwendung des RGB-Farbmodus → führt zu Farbabweichungen nach dem Druck (z. B. Rot erscheint orange, Blau erscheint grau).
- Kein Beschnitt → Führt zu weißen Rändern auf dem fertigen Produkt.
- Text wird nicht in Umrisse umgewandelt → führt zu fehlender Schrift und verstümmeltem Text bei der Plattenherstellung.
Hier sind einige Vergleichsbilder zwischen Vektordateien und gewöhnlichen (meist Bitmap-) Dateien:
Vergleich der Speicherprinzipien
Vektordateien beschreiben Grafiken durch mathematische Formeln. Das SVG-Format zum Beispiel kann Grafiken durch Code definieren. Im Gegensatz dazu werden in Bitmap-Dateien Pixelinformationen gespeichert. Nehmen Sie einen Kreis als Beispiel: Eine Vektordatei verwendet Code, um Parameter wie den Mittelpunkt und den Radius zu beschreiben, während eine Bitmap-Datei die Farbinformationen jedes einzelnen Pixels aufzeichnet.

Vergleich der Skalierungseffekte
Vektorgrafiken bleiben bei der Skalierung unverzerrt und behalten eine gleichbleibende Bildqualität, während Bitmap-Grafiken bei der Skalierung gezackte Kanten und Unschärfe aufweisen.

Vergleich der Dateigrößen
Unter normalen Umständen haben Vektorgrafiken eine kleinere Dateigröße, während Bitmap-Dateien relativ größer sind. Wenn zum Beispiel ein Vektorobjekt in eine Bitmap konvertiert wird, ist die Größe der exportierten Bitmap-Datei deutlich größer als die der ursprünglichen Vektordatei.

Um sicherzustellen, dass die Druckergebnisse Ihren Erwartungen entsprechen, finden Sie hier die folgenden Vorschläge:
Abschließende Überprüfung
Genehmigen Sie einen Proof: Bevor die Massenproduktion beginnt, müssen Sie einen physischen oder hochwertigen digitalen Proof genehmigen. Dies ist Ihre letzte Chance, Farben, Platzierung und Gesamterscheinung zu überprüfen. Digitale Mockups geben das Endprodukt nicht immer perfekt wieder, daher ist ein physischer Probedruck sehr empfehlenswert.
Überlegungen zum Branding
Nachhaltigkeitsmarker: In vielen Regionen müssen nun bestimmte Symbole (wie das Schildkrötenlogo "Plastic in Product") auf dem Becher zu sehen sein.
QR-Codes: Wenn Sie einen QR-Code für Menüs oder Kundenbindungsprogramme einfügen, achten Sie darauf, dass er mindestens 15 mm x 15 mm groß ist und auf einem möglichst flachen Abschnitt des Bechers platziert wird, um scannbar zu bleiben.
Zusammenfassung
Die Kerndateien für den Druck von Papierbechern sind AI- oder druckspezifische PDF-Dateien, die die Anforderungen an Vektorformat, CMYK-Farbmodus, in Umrisse konvertierten Text, Beschnitt und Prozessanmerkungen erfüllen müssen. Für Schmuckfarben oder komplexe Bitmaps sind zusätzliche Pantone-Farbwertdateien und hochauflösende Bitmaps erforderlich. Es wird empfohlen, die Anforderungen an das Dateiformat im Voraus mit der Druckerei abzustimmen, um wiederholte Änderungen und Verzögerungen im Produktionsablauf zu vermeiden.






